{"id":282,"date":"2015-02-07T23:18:08","date_gmt":"2015-02-07T22:18:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.marokratie.de\/?p=282"},"modified":"2015-02-07T23:18:08","modified_gmt":"2015-02-07T22:18:08","slug":"its-pretty-short","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.marokratie.de\/?p=282","title":{"rendered":"It&#8217;s pretty short"},"content":{"rendered":"<p>Ich bin kein Fan von Early Access-Spielen, bin kein Survival-Game-Zocker und wenn es um ein S\u00fcdsee-Szenario geht, so ist und bleibt m.M.n. Farcry ungeschlagen, trotzdem machte ich mir den Spa\u00df und investierte mal 10 Euro in &#8222;Stranded Deep&#8220;, ein Spiel, welches verbl\u00fcffende Parallelen zu &#8222;The Forest&#8220; aufweist, aber trotz des extrem fr\u00fchen Stadiums\u00a0 schon deutlich besser spielbar ist&#8230; f\u00fcr etwa 3 Stunden.<\/p>\n<p>Flugzeugabsturz, Rettungsboot, einsame Insel, ein paar alte Schiffwracks und ein nettes Crafting-System &#8211; die Zutaten f\u00fcr Stranded Deep sind &#8222;\u00fcbersichtlich&#8220;. Ein Story gibt es nicht, Gegner auch nicht (abgesehen von den Haien, die aber nicht angreifen), ein &#8222;Ende&#8220; ebensowenig. &#8222;Suchten&#8220; kann man das Spiel nicht, denn es bietet zu wenig Abwechslung, auch \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum (heutzutage sind 10 Spielstunden ja schon lang) l\u00e4sst es sich nicht zocken, denn au\u00dfer wenn man ganz gro\u00dfes Pech hat, hat man 3 Stunden alles gesehen und gemacht, was es zu sehen und zu machen gibt.<\/p>\n<p>Stunde 1: Eine Axt und einen Hammer herstellen, zwei Wracks durchsuchen (Motorteil I und II finden), ein Lagerfeuer errichten, ein Bettchen bauen.<br \/>\nStunde 2: Einen Speer Herstellen, ein paar Sardinen fangen, drei Inseln besuchen (Motorteil III finden) und eine kleine H\u00fctte bauen (die noch keinerlei Sinn aufweist).<br \/>\nStunde 3: Drei weitere Inseln besuchen, Motorteil IV finden, den Au\u00dfenboarder craften, ihn an ein Flo\u00df pappen, eine weiter Insel besuchen und das gef\u00fchlt hundertste Feuerzeug finden.<br \/>\nFertig.<\/p>\n<p>Dank des aktuellen Hotfixes verschwinden Rettungsboot und Flo\u00df nicht mehr, wenn man \u00fcber die Mitte der Karte paddelt. In tieferen Gew\u00e4ssern gibt es gr\u00f6\u00dfere Fische. Die Haie sind doof wie immer, au\u00dfer der Great White sind die Viecher auch keine Gefahr. Kokosn\u00fcsse sind lecker und nahrhaft, das gro\u00dfe Lagerfeuer durchaus praktisch, aber da Kartoffeln blitzschnell wachsen, ist das Feuer schlicht und einfach nicht n\u00f6tig &#8211; genau wie die H\u00fctten, in denen man nix machen kann, nicht mal ein Bett reinstellen. Was fehlt ist eine Story, sind Gegner&#8230; und&#8230; tja, hier liegt das Problem: Genau wie &#8222;The Forest&#8220; hat &#8222;Stranded Deep&#8220; eine Idee, aber die allein gen\u00fcgt nicht. Man sollte nat\u00fcrlich nicht zu fr\u00fch ein Spiel verurteilen oder vom Kauf abraten (aktuell aber schon, denn Content ist Mangelware), aber was soll noch kommen? Eine Story? Gegner? Aktuell hei\u00dft es &#8222;Lurche&#8220;. Ja, Lurche putzige Tierchen, aber wozu? Was bringen die? Was w\u00fcrde ein Bett in einer H\u00fctte bringen, wenn das Wetter keine Auswirkung auf den Spieler hat? Es m\u00fcsste also ein Temperatur-Problem geschaffen werden&#8230; in der S\u00fcdsee? Also vll. ein Unwetter oder eine Riesen-Welle? Aber ohne Story? Es ist wie an der Tankstelle: Das Auto braucht Benzin, der Fahrer neue Fluppen und einen Schoko-Riegel, mehr nicht. Windeln bringen ihn nicht weiter, eine TV-Zeitschrift auch nicht, genau so wenig eine Flasche Vodka&#8230; au\u00dfer es gibt ein Drumherum&#8230; und genau dies kann Stranded Deep nicht bringen. Wetten dass?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich bin kein Fan von Early Access-Spielen, bin kein Survival-Game-Zocker und wenn es um ein S\u00fcdsee-Szenario geht, so ist und bleibt m.M.n. 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